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Evaluation von QueB - die wichtigsten Ergebnisse

Veränderungen aus Sicht der Kitas

Die Beteiligung an QueB hat aus Sicht der pädagogischen Fachkräfte der beteiligten Kitas zu folgenden Veränderungen geführt:

  • QueB hat in allen beteiligten Kitas insgesamt zu positiven Veränderungen geführt.
  • Alle Befragten waren der Ansicht, dass sich die Bewegungsmöglichkeiten für die Kinder in ihrer Kita durch das Projekt verbessert haben.
  • Sehr häufig liessen sich auch Veränderungen in der Haltung im eigenen Verhalten im Bereich Bewegung und Gesundheit bei den pädagogischen Fachkräften feststellen.

Positive Wirkfaktoren aus Sicht der Kitas

  • Der Einsatz der Kita-Check-App im Team hat sich bewährt.
  • Weiterhin wurde das Coaching als wichtiger förderlicher Faktor hervorgehoben.

Bedingungen für das Gelingen von QueB

  • Die personellen und räumlichen Rahmenbedingungen müssen stimmen.
  • Personalwechsel, Konflikte im Team, fehlende Motivation oder fehlende Veränderungsbereitschaft im Team sind substantielle Stolpersteine, die das Gelingen von QueB gefährden.
  • Die Unterstützung durch Eltern und Träger ist sehr förderlich.

 

Objektive Veränderungsmessung des Bewegungsverhaltens

Bei den Kinder

  • Bei den Kindern zeigen Schrittzählerdaten eine über die Zeit (2 Jahre) stabile Erhöhung um ca. 10% (oder ca. 100 Schritte/h) gegenüber den Daten vor der Intervention.
  • Auf der Basis von Bewegungstagebüchern zeigt sich, dass das bewegungsarmes Verhalten von 30,0% auf 24,4% sinkt und dies zugunsten des Verhaltens mit geringer und mittlerer Intensität zu etwa gleichen Anteilen. Der Anteil der Bewegungen mit höchster Intensität ändert sich nicht.
  • Die Analyse der Bewegungstagebücher zeigt auch, dass die Kategorien „Gehen/Herumlaufen“ und „Spielen mit Kleingeräten“ erhöht werden konnten, während „Sitzen“, „Stehen“ und „Fahren“ einen geringeren Zeitanteil aufwiesen.

Bei den pädagogischen Fachkräften

  • Die Analyse der Schrittzählerdaten bei den pädagogischen Fachkräften zeigt sogar ein Anstieg um ca. 18% (oder ca. 150 Schritte/h) am Ende des Projekts.

Diese Ergebnisse belegen, dass die Bewegungsarmut im Verhalten durch die Maßnahmen von QueB erfolgreich und nachhaltig gemindert worden ist.



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